Werde KlimaschützerIn – mit einfachen Tipps für den Alltag
Du kannst selbst ganz einfach Klimaschützerin oder Klimaschützer werden – wenn Du ein paar der folgenden Klimaschutz-Tipps im Alltag umsetzt.
Fit bleiben und das Klima schützen
50 Prozent aller Autofahrten in Städten sind kürzer als fünf Kilometer – und ließen sich oft problemlos ohne Auto bewältigen. Deshalb: Nimm für die alltäglichen Wege zum Bäcker, zum Arzt oder zum Kaffeeklatsch mit den FreundInnen doch mal das Fahrrad oder geh zu Fuß. Jedes Mal, wenn du aufs Auto verzichtest, wird der Ausstoß vom Klimakiller CO2 vermieden. Auf diese Weise schützt Du die Umwelt und sparst Dir zudem die lästige Parkplatzsuche, stehst nicht im Stau und tust nebenbei auch noch was für deine Gesundheit.
Öfter mal Abschalten
Auch Fernseher, Stereoanlage, Computer oder DVD-Player brauchen mal eine Pause. Oft sind diese Geräte dauerhaft im Standby-Modus, in dem sie trotzdem noch Strom verbrauchen. Das schadet sowohl Deinem Geldbeutel als auch der Umwelt. Deshalb: Nicht benötigte Geräte ganz abschalten. Oder noch besser: Benutze einfach gleich eine ausschaltbare Steckerleiste.
Ich wechsel zu Ökostrom
Mit dem Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter kannst Du enorm viel fürs Klima tun. Ökostromanbieter verzichten auf die Einspeisung von Energie aus Atom- und Kohlekraftwerken in ihr Netz und beziehen den Strom aus erneuerbaren Energien. Ein drei- bis vierköpfiger Haushalt kann im Jahr durchschnittlich bis zu 1,9 Tonnen CO2 einsparen. Und der Anbieter-Wechsel geht ganz einfach: Wie Du zu Ökostrom wechseln und den für dich optimalen Anbieter finden kannst, erfährst du z.B. unter: www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel.html
Glühbirne aus – Energiesparlampe an
Pro 60-Watt-Glühbirne, die durch eine gleich helle 11-Watt-Sparlampe ersetzt wird, sparst du im Jahr rund 20,5 Kilogramm CO2 ein. Was wenig klingt, kann große Wirkung entfalten. Energiesparlampen sind rund fünfmal so effizient wie normale Glühlampen, da sie bei gleicher Helligkeit gegenüber Glühlampen etwa 80 Prozent weniger elektrische Leistung benötigen. Energiesparlampen halten zudem etwa 5 bis 15 Mal länger als normale Glühlampen. Auch hier lässt sich also bares Geld sparen.
Bahnfahren für ein prima Klima
Jede Fahrt, die Du mit Bus und Bahn anstelle des Autos zurücklegst, vermindert den Ausstoß von CO2 in die Atmosphäre. Und gerade in größeren Städten bist Du mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft schneller als mit dem Auto. Das gilt erst recht für den Flugverkehr – denn das Flugzeug ist das klimaschädlichste Verkehrsmittel. Gerade durch Kurzstreckenflüge wird das Klima besonders stark belastet und oft bist Du mit der Bahn flexibler unterwegs. Versuche daher dem Klima zuliebe vor allem auf Kurzstreckenflüge zu verzichten.
Mit Genuss das Klima schützen
Bio-Lebensmittel aus deiner Region haben viele Vorteile gegenüber den konventionellen Produkten vom Discounter. Zum einen wird beim Bio-Anbau nur die Hälfte der Energie benötigt, zum anderen lässt sich durch die kurzen Transportwege eine Menge CO2 einsparen. Außerdem sind Bio-Produkte ärmer an Schadstoffen und reicher an Geschmack. Und der Kauf stärkt die Bauern der Region und die regionale Wirtschaft.
Augen auf beim Kühlschrankkauf!
Aufrüsten lohnt sich. Wer einen Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++ kauft, schont nicht nur das Klima, sondern spart auch bares Geld. Denn diese Geräte verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Energie als Geräte niedrigerer Effizienzklassen. Auch bei anderen Geräten wie z.B. Computern gibt es Modelle mit niedrigerem Verbrauch – deshalb: Beim Kauf neuer Geräte auf den Energieverbrauch achten.
Heizen mit Köpfchen
Deine Heizung muss nicht auf vollem Betrieb laufen, wenn Du nicht da bist. Mit Hilfe einer Zeitschaltuhr kannst Du Deine Heizung ganz einfach so programmieren, dass sie nur läuft, wenn auch jemand zu Hause ist. Dann sitzt auch niemand im Kalten. Auch so können viele Tonnen des Klimakillers CO2 eingespart werden und Du sparst zudem noch bares Geld.
Festbeleuchtung abschalten
Kein Mensch braucht eine hell erleuchtete Wohnung, wenn er gar nicht zuhause ist. Also: Schalte einfach das Licht aus, sobald Du einen Raum verlässt. Das lohnt sich schon bei fünfminütiger Abwesenheit, tut keinem weh und hilft, das Klima zu schützen.
Energiebewusst kochen
Wenn du beim Kochen den Deckel auf dem Topf lässt, den Backofen nicht immer vorheizt oder öfter mal zum Schnellkochtopf greifst, kannst du eine Menge Energie sparen und somit wieder deinen persönlichen CO2-Verbrauch vermindern.
Dein Kühlschrank als Energiesparer
Achte auf den Standort Deines Kühlschrankes. Wenn du ihn nicht neben den Herd oder die Heizung stellst und ab und an daran denkst, das Gefrierfach abzutauen, ist schon wieder einiges an Energie eingespart.
Häng deine Wäsche auf
Wäschetrockner sind wahre Stromfresser. Eine vierköpfige Familie spart jährlich ungefähr 480 Kilowattstunden Strom und rund 300 Kilo CO2, wenn sie auf den Trockner verzichtet. Das sind bei den derzeitigen Energiepreisen rund 90 Euro.








